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THE
CHALLENGE OF A LIFETIME -
ZU FUSS ÜBER DIE ALPEN
GORE-TEX®
Transalpine-Run
Wir gratulieren Stephan Zäh und Gerhard Gattenmeyer zu ihrem
ersten Platz der "Masters"
Bericht



Gerhard Gattenmeyer (li.) und Stephan Zäh (re.) glücklich nach ihrem Zieldurchlauf in St. Anton.
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Laufergebnisse bei Datasport
Fotos vom Lauf
173 Überglückliche Finisher erreichen das Ziel
Latsch im Vinschgau, 10.
September, 2005
Es ist geschafft. Nach sieben Tagen mit insgesamt 203 Kilometern und 9.816 Höhenmetern
trafen heute 173 Teilnehmer im Ziel von Latsch in Südtirol ein. Den Tagessieg
errangen Tobias Brack und Jürgen Winkler vom Laufsport Saukel Puma-Racing Team.
Sagenhafte 2:54.16
Stunden benötigten die beiden Allgäuer aus Buchenberg bei Kempten für die
38,18 Kilometer lange und 833 Höhenmeter im Auf- und 1.141 im Abstieg
umfassende Etappe. "Wir haben uns das bei Weitem nicht vorgenommen. Nie hätten
wir gedacht, dass wir so gut die Alpen überqueren könnten", erklärte Jürgen
Winkler zu ihrem dritten Platz in der Gesamtwertung.
Der familiäre Charakter des GORE-TEX® Transalpine-Run wurde einmal mehr beim
Zieleinlauf der beiden Sieger-Teams in der Gesamtwertung deutlich. Unter großem
Jubel der einheimischen Bevölkerung und Hand in Hand traf die Teams Triathlon
Trentino 1 und Telmekom knapp drei Minuten nach den beiden jungen Deutschen im
Ziel ein. "Es war unheimlich schwer, aber sehr sehr schön", fasste
Silvano Fedel, Team Trithlon Trentino 1, seine Eindrücke zusammen. "Zum Glück
ist diese Tortur vorbei", meinte Teampartner Ettore Silvano. Mit insgesamt
19:43.34 Stunden sind die beiden Trentiner die Gesamtsieger der siebentägigen
Alpenüberquerung. "Die Gefühle während dieser Woche waren ganz toll. Ich
höre jetzt mit dem Sport auf", erklärte Ulrich Gross vom Team Telmekom.
Mit seinem Bruder Richard und 20:03.37 Stunden belegt er in der Gesamtwertung
den zweiten Platz.
In den vergangenen Tagen lieferten sich in der Kategorie Masters das Laufsport
Saukel Lex-Masters- und das Matrixmobil-Team heiße Duelle. Heute stiegen
erstere mit 3:14.20 Stunden aufs Siegerpodest. Das Team Matrixmobil traf 4
Minuten und 22 Sekunden später im Ziel ein. Den
ersten Platz in der Gesamtwertung der Masters belegt das Team Matrixmobil mit
22:36.53 Stunden.
Zweite ist das Laufsport Saukel Lex-Masters Team mit 23:54.14 Stunden. Den
dritten Platz erlief sich das Hainchläufer Mühlhausen Team mit insgesamt
27:27.13 Stunden.
In der Kategorie Mixed haben mit dem heutigen Zieleinlauf nach 3:16.02 Stunden
Susanne Zettl und Matthias Dippacher vom Team Wasser ist Leben Kempten alle
sieben Läufe für sich entschieden. Die 24-Jährige aus Wiesenthau und der 28-Jährige
aus Heroldsbach sind mit 22:46.33 Stunden die Gesamtsieger in ihrer Kategorie.
"Es hat mehr weh getan als Roth und der Erlebniswert ist viel größer",
fasste die 6. Platzierte des einzigen deutschen Ironman in Roth zusammen. Als
zweites Mixed-Team des Tages rannte das Team Sugoi Schweiz mit Silvia und Jürg
Pleuler nach 3:35.05 Stunden durch den Zielbogen. Ein Küsschen durfte zum
Abschluss dieser anstrengenden Woche natürlich nicht fehlen. Mit einer Zeit von
24:49.56 Stunden stehen die beiden Schweizer in der Gesamtwertung auf dem
zweiten Platz. Den dritten Platz in der Gesamtwertung nehmen Thomas Lamprecht
und Rosita Pirhofer, Team Rueckenwind New Balance, aus Meran mit 25:58.54
Stunden ein.
In den vergangenen Tagen war es abzusehen: Das Favoritinnen-Team Lafuma belegte
mit 3:49.47 Stunden heute zum siebten Mal in Folge den ersten Platz. Insgesamt
24:39.49 Stunden benötigten die beiden Französinnen Corinne Favre und Sandrine
Barioz um einmal von Oberstdorf nach Latsch über die Alpen zu rennen. In der
Gesamtwertung liegen sie mit 24:39.49 Stunden an der Spitze. Es folgt das Team
Ultra Sports Runners mit 27:52.55 Stunden. Den dritten Platz in der
Gesamtwertung erlief sich das Team Rueckenwind Innsbruck mit 30:08.07 Stunden.
Am heutigen Tag war es,
als würde das Wetter mit den Läufern feiern. Während es beim Start in Mals um
8 Uhr noch im gesamten Vinschgau geregnet hatte, lichteten sich die Wolken mit
dem ersten Zieleinläufer in Latsch. Je mehr Teams durch den Zielbogen
eintrafen, umso mehr Sonnenstrahlen trafen auch auf den Sportplatz in Latsch.
Zahlreiche Familienangehörige waren erschienen, um ihre Liebsten in die Arme zu
schließen. Für das Team Juval, das in unmittelbarer Nähe von Latsch zu Hause
ist, war gar eine ganze Blaskapelle angerückt. "Unsere Nummer 1 - Team
Juval Peter und Karl" stand auf einem Plakat zu lesen.
Nach so einer eindrücklichen Woche und einem solchen Empfangs-Komitee floss so
manche Träne. "Ich habe es geschafft, es war so schrecklich, es war so schön,
jetzt bin ich da", schluchzte ein Läufer noch 20 Minuten nach seiner
Ankunft.
Morgen werden die Läufer zurück in ihre Heimat reisen. Mit im Gepäck wird ein
Riesenstrauß mit unvergesslichen Erinnerungen an die vergangenen sieben Tage
sein.
Bericht vom
Prolog
Bericht
von der 2. Etappe
Bericht
von der 3. Etappe
Bericht
von der 4. Etappe
Bericht
von der 5. Etappe
Bericht
von der 6. Etappe
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